Rundgang
Das Turm-Museum in St. Magnus
Das Turm-Museum – von einer Gruppe junger Menschen unter der
Federführung des Esenser Chronisten Detlef Kiesé aufgebaut –
erläutert seit 1982 die Geschichte dieser bedeutenden Kirche des
Harlingerlandes.
Das Erdgeschoss zeigt Elemente der Bestattungs- und Trauerrituale in
Esens, der Leichenwagen aus dem 19. Jahrhunderts wurde noch bis in
die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts genutzt.
Im ersten Turmgeschoss wird die Baugeschichte des heutigen Bauwerkes
erläutert und die Materialien des Kirchenbaus in Ostfriesland
präsentiert. Das originale Uhrwerk aus dem Jahr 1873 ist noch
funktionsfähig, aber treibt heute nicht mehr die Kirchturmuhren an.

Die
Rückseite der Orgel des Esenser Orgelbaumeister Rohlfs, die im Jahr
1860 fertig gestellt wurde, ist von hier aus sichtbar.
In Vitrinen werden wechselnde Sonderausstellungen des Turm-Museums
gezeigt.
Schließlich gelangt man in das Glockengeschoss, in dem vier Glocken
noch heute ihren Dienst versehen und tagsüber zu jeder vollen Stunde
hören und erleben lassen, was die Stunde schlägt. Die große St.
Magnus-Glocke stammt noch aus der Vorgängerkirche und wurde im Jahr
1728 gegossen.
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Treppenstufen sind insgesamt zu überwinden, bis man durch
Klappen in den Schall-Luken einen weiten Blick über das
Harlingerland nach Süden, Osten und Norden werfen kann. Bei klarer
Sicht reicht der Blick bis auf die dem Harlingerland vorgelagerten
Inseln Langeoog und Spiekeroog.

